Gründen vs Nachfolge

Die deutsche Gründer- und Start-Up Szene wird seit Jahren in den Medien regelrecht gehypt und hat mittlerweile einen festen Anteil in unserer Wirtschaft. Es tut unserer Wirtschaft gut, dass dieser eigenständige Industriezweig Investitionen aus dem In- und Ausland hervorbringt. Die andere Seite der Medaille ist, dass viele dieser jungen Start-Ups nur kurzweilige Erscheinungen sind. Die wenigen, die es schaffen, strahlen dafür umso stärker. Ihre stärkste Strahlkraft haben sie, wenn es um einen Exit geht und die Zahlen rund um das Transaktionsvolumen zu großem Staunen oder Rätselraten führen. Doch auch dieses ist keine Garantie, dass die Gründungsidee noch lange überleben wird. Allzu oft verschwindet eine Technologie innerhalb eines Großkonzerns und ward nie mehr gesehen. Welche Alternativen hat der Gründer in Zeiten wo Banken ihre Finanzierungshilfen sehr restriktiv einbringen, wenn Risikokapital keine Option ist?
Wir haben in Deutschland ein immer größer werdendes Problem mit der Unternehmensnachfolge. Viele der heutigen Mittelständer, wir reden von „tausenden“, haben ihr Unternehmen in den goldenen Zeiten aufgebaut und sind heute jenseits der 60 angekommen oder haben gar die 70 schon überschritten. Sie haben gut funktionierende Unternehmen, aber keinerlei Nachfolge geregelt. Die IHK berichtet seit Jahren, dass sich jedes Jahr mehrere tausend Unternehmer erkundigen, wie sie das Thema Nachfolge angehen können. Viele von ihnen haben weder einen Nachfolger noch einen echten Plan, wie sie eine Nachfolge gestalten können. Wie bewertet man sein eigenes Unternehmen?
Eine Unternehmensnachfolge zu finden kostet für den, der das Unternehmen abgeben möchte eine Menge Geld, aber eine ungeregelte oder nicht vollzogene Nachfolge kann das Vermögen kosten. Es ist also ratsam, sich so früh es geht als Unternehmer mit dem Thema Nachfolge zu beschäftigen und externe Unterstützung einzubinden.
Dem Gesetzgeber ist diese Problematik seit Jahren bekannt und so gibt es viele regionale und bundesweite Förder- und Coachingprogramme, die gerade dem Unternehmer oder besser gesagt dem Nachfolger zur Verfügung gestellt werden kann. Nachfolge bedeutet nicht einfach weiter zu machen wie gehabt; nein es bietet die Chance, neue Ideen auf der Basis eines echten Fundaments zu bauen. Wir als Gesellschaft tun gut daran unsere Augen auf jene zu richten, die unsere Wirtschaft erfolgreich mit aufgebaut haben. Es ergeben sich hier viele Chance und der ein oder andere Traum von der erfolgreichen Selbstständigkeit kann so weiter gelebt werden.
Der „Übernehmer“ – ein Wort an das wir uns vielleicht gewöhnen sollten

consultY GmbH – Für alle die noch etwas vorhaben

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Digitalisierung hinterlässt Spuren im Arbeitsmarkt!

Macht man sich die Mühe und betrachtet die großen Online-Jobbörsen so fällt eines auf, daß die Digitalisierung in den Köpfen der Konzerne und Unternehmen eingezogen ist. Arbeitgeber aus dem Versicherungs- und Bankensektor suchen vornehmlich Positionen im IT-Bereich. Heute sind Unternehmen, die uns bequem Dienstleistungen wie Busfahrten, Catering, Nahrungsmittel usw.. liefern und anbieten, eigentlich nichts anders als IT-Unternehmen.

Ich frage mich manchmal wie man mit der Lieferung von Erzeugnissen des täglichen Lebens ein Unternehmen betreiben kann, welches aus IT-Spezialisten besteht. Das kostet nicht nur eine Menge Kapital. IT-Positionen sind für Außenstehende schwer zu verstehen und voll von kryptischen Anglizismen und Fachbegriffen. Sicherlich kann man viele dieser Begriffe erlernen, aber in einem Gespräch mit einem echten IT-Spezialisten kommt man sehr schnell an seine Grenzen und verliert somit die Chance der sachlichen Einschätzung des Kandidaten. Auf der anderen Seite möchte sich der Spezialist gerne auf Augenhöhe unterhalten und glänzen. Sein Bedürfnis ist es, den Top-Dienstleistungspartner zu finden, welcher seine Bedürfnisse abdecken kann. Wenn man nicht mitten aus dem Markt kommt ist es schwer die Digitalisierungsbedürfnisse des Unternehmens mit internen Recruitingressourcen zu decken.
Externe Berater können helfen dieses Gab zu schließen, allerdings auch nur, wenn Sie mit ihrem Team genau das abdecken können, was in den Kundenunternehmen fehlt oder nicht ausreichend Ressourcen zur Verfügung stehen. Der Wettlauf um die Kandidaten ist längst eröffnet und sich unterstützen zu lassen ist, mehr als nur die reine Hilfe Positionen zu besetzen. Ergänzen Sie sich extern genau mit dem Know How was Ihnen fehlt, so können Sie einen Wettbewerbsvorteil nutzen…

Für alle die noch etwas vorhaben….

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Leitlinien – Personalvermittlung

Der Fachkräftemangel ist ein großes Problem für unseren Mittelstand. Streift man durch die bekannten Jobbörsen, so sieht man wie hoch der aktuelle Bedarf ist. Es fällt auf, dass der Job des Recruiters in sehr vielen Unternehmen ausgeschrieben ist. Da es in diesem Markt sehr viele Anbieter für diese Aufgabe gibt, stellt sich die Frage, warum ein Unternehmen seinen Bedarf nicht extern decken lässt. Die Antwort liegt im undurchsichtigen Markt der Personalvermittler. Der Markt ist umkämpft und nicht selten versuchen europäische Mitbewerber mit diversen verlockenden Angeboten jenseits der üblichen Marktparameter Positionen zu besetzen. Was uns am meisten schockiert ist der Umgang mit den Daten der Kandidaten. Profile werden einfach gehandelt oder vorgeschlagen, Datenschutz ist ein Fremdwort.  Sie landen ungefragt in den Posteingängen der suchenden Unternehmen, oft sogar ohne dass der Kandidat davon Kenntnis hat und seine Zustimmung gegeben hat. Das kann nicht im Sinne des Datenschutzes sein und ist kein Zeugnis für eine seriöse Vermittlung.
Wir verstehen die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und den Personalvermittler als eine Beziehung. Der Personalvermittler trägt die Visitenkarte des Unternehmens nach Außen und ist der erste Kontakt zum Kandidaten. Eine seriöse Zusammenarbeit fängt in der partnerschaftlichen Beziehung der beiden Unternehmen an. Je ausgeprägter diese Partnerschaft ist, um so zielgerechter kann der Vermittler Kandidat und Firma zueinander bringen. Zum Liefern von Profilen gehört also eine Vorqualifizierung.
Aus unserer Sicht , können wir gar kein passendes Profil liefern, wenn wir nicht explizit versuchen Mensch und Unternehmen unter der Berücksichtigung beider Bedürfnisse zusammen zu bringen. Schließlich möchten wir als Dienstleister die Aufwände auf der Kundenseite minimieren. Eine zufriedene Partnerschaft führt zu einer langfristigen Geschäftsbeziehung.
Man kann die Unternehmen dazu ermutigen sich intensiv mit ihrem Dienstleister auseinander zu setzen und einen nachhaltigen Weg zu gehen. Der Erfolg eines Unternehmens liegt in den Händen der Mitarbeiter. Legen Sie Ihren Bedarf in gute Hände.

Dirk Sommerfeld – für alle die noch etwas vorhaben

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